Lohnen sich Rechenzentren im Ausland?

Rechenzentren sind Gebäudekomplexe oder Räumlichkeiten, in denen die Rechnerlandschaft bzw. Servereinheiten eines Unternehmens, einer Organisation oder einer Institution physikalisch zusammengeführt werden. Es bildet das Gehirn, in dem sämtliche Betriebs- und Unternehmensspezifischen Daten und Informationen gespeichert, verwaltet und verarbeitet werden. Der Betrieb eines solchen Rechenzentrum kann durchaus hohe Kosten verursachen, weshalb Unternehmen zunehmend die Verlagerung Ihrer Rechenzentren ins Ausland in Betracht ziehen.

Gibt es Rechenzentren im Ausland?

Gibt es Rechenzentren im Ausland? Bieten sie Vorteile?

Gibt es Rechenzentren im Ausland? Die Kosten für den operativen Betrieb eines Rechenzentrums hängen von zahlreichen Faktoren ab. Neben den Kosten für das Personal spielen hier auch Stromkosten sowie die Kosten für die Netzwerkanbindung eine entscheidende Rolle. Letztendlich gibt es jedoch weitere Elemente, die bei einem Kostenvergleich berücksichtigt werden müssen.

Rechenzentren im Ausland bergen zahlreiche Risiken

Im Normalbetrieb vermögen Rechenzentren im Ausland zunächst vorteilhaft erscheinen. Was jedoch im Störfall? Sprachliche Probleme, andere Zeitzonen und nicht selten auch andere Prioritäten können die Zusammenarbeit mit einem ausländischen Anbieter erschweren. Nicht zu vergessen sind auch die technischen Faktoren. Die Zugriffszeit auf einen Server in Übersee liegt deutlich höher als bei einer Anbindung in geografischer Nähe.

Rechenzentren im Ausland, lohnt sich der Umzug?

Ob sich der Umzug in ein ausländisches Rechenzentrum lohnt, hängt vom jeweiligen Einzelfall ab. Durch den hohen Grad der Automatisierung, ähnliche Kosten für Netzwerk und Stromversorgung sowie die Infrastruktur sind die Preise ausländischer Anbieter meist nur wenig günstiger. Nachteilig sind Rechenzentren im Ausland meist in Bezug auf die höheren Zugriffszeiten sowie im Störfall, wenn zeitliche, sprachliche und kulturelle Differenzen zur Geltung kommen.